Die richtige Pflege bei Neurodermitis

Dienstag, 10. November 2009

Um die Haut eines Neurodermitikers richtig zu pflegen und zu behandeln, braucht es viel Geduld und Ausdauer.
Die erkrankte Haut muss regelmäßig mit Feuchtigkeitspflege versorgt werden, da sonst ein neuer Schub droht oder die Haut rissig werden kann und somit natürlich Bakterien und Keime ein leichtes Spiel haben.
Ist die Haut gut gepflegt und mit viel Feuchtigkeit versorgt, so lassen Juckreiz und die Bildung von Rissen in der Hautschicht nach. Dies führt zu einem guten Hautbild und natürlich einer Verminderung der Gefahr von der gefürchteten Superinfektion.
Die Behandlung und Linderung der Trockenheit der erkrankten Hautpartien sind also bei der Basispflege oberstes Gebot.

Bei an Neurodermitis erkrankten Personen kann die Haut meist kaum oder nur sehr wenig Feuchtigkeit speichern. Dies liegt am Mangel der Feuchthaltefaktoren in der Haut – die Folge dieses Mangels ist ein noch höherer Wasserverlust der Haut.
Mit Harnstoff kann dem Wasserverlust entgegen gewirkt werden. Viele verschiedene Pflegeserien sind zur Zeit auf dem Markt, die Harnstoff ( auch unter dem Begriff Urea pura bekannt ) in einer Konzentration zwischen 3 und 10 Prozent enthalten.
Urea pura sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit besser in der Haut aufgenommen wird und dass sie dort besser und länger in der Hornschicht verweilen kann.
So ist zum Beispiel in der EUCERIN TH 10% Urea Lotio, 250 ml eine Konzentration von 10 Prozent Harnstoff enthalten und eignet sich somit besonders gut zur Pflege von trockener und sehr trockener Haut.
Aber nicht nur Harnstoff, sondern auch Nachtkerzenöl wird sehr gerne in der Basispflege verwendet. Auch Borretschsamenöl trägt zu einem gesunden Hautbild sehr viel bei. Fragen Sie einfach in Ihrer Apotheke nach den entsprechenden Ölen nach!

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