Haartransplantationen – so funktionierts!

Mittwoch, 1. September 2010

Wer sich zu einer Haartransplantation entschließt, sollte sich vor dem Eingriff gut über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten informieren.
Denn nicht bei jeder Art des Haarausfalls kann eine Transplantation auch den erwünschten Erfolg bringen – so bringt die Behandlung zum Beispiel bei Alopecia areata keine neue Haarpracht.

Es gibt zur Zeit zwei unterschiedliche Varianten der Haartransplantation – die sogenannte FUE-Technik oder die Strip-Technik.

Bei der FUE-Variante werden mit einer kleinen Hohlnadel verschiedene Stellen mit intakten Haarwurzeln von der Kopfhaut entnommen und an den kahlen Stellen wieder eingesetzt. Dazu wird die zu behandelnde Stelle entweder leicht eingeschnitten oder auch nur angeritzt und die zuvor entfernten Haarwurzeln hineingelegt. Die Vorteile bei dieser Methode sind ein geringer Wundschmerz und geringe Narbenbildung. Als Nachteil wird häufig der höhere Zeitaufwand sowie die höhere finanzielle Belastung angesehen.


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Die Strip-Technik bietet im Gegensatz zur FUE-Variante den Vorteil, dass bei einer einzelnen Behandlung mehr gesunde Haarwurzeln entnommen werden können. Dafür wird ein größeres Stück Haut mit gesunden Haarwurzeln und Haaren entfernt und auf die zu behandelnden Stellen angepasst. Die Stellen müssen bei dieser Methode allerdings meist vernäht werden – jedoch stört die vorhandene Narbe kaum jemanden unter der nach sprießenden Haarpracht.

Die Dauer von Transplantation bis hin zur neuen Haarfülle dauert Monate – jeder weiß, dass Haare nicht von heute auf morgen wachsen. Auch kommt es oft vor, dass im Bereich der transplantierten Haut die Haare nach 1 – 2 Monaten erst einmal ausfallen. Der Grund hierfür ist die Störung der Anagenphase ( Wachstumsphase ) durch die Operation.
Ebenso kann es vorkommen, dass eine Wiederholung der Transplantation notwendig sein kann – dies kommt zum Beispiel vor, wenn sich nicht genügend gesunde Haarwurzeln auf dem zu transplantierenden Hautstück befanden.

Wer sich nun fragt, ob sich denn eine so aufwendige und teure Prozedur lohnt, dem sei gesagt, dass ca. 90 – 95 Prozent aller Haartransplantationen erfolgreich verlaufen, d. h. die transplantierte Haut wächst an und die Haarwurzel entwickelt sich so positiv, dass neues Haar sprießt.
Aber wie auch bei jedem anderen chirurgischem Eingriff kann es auch hier zu Störungen der Wundheilung sowie einer verzögerten Abheilung der Narbe kommen – ebenso können Entzündungen auftreten.
Im schlimmsten Falle kann es sein, dass das transplantierte Gewebe abgestoßen wird.

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Haarausfall – was tun?

Freitag, 20. August 2010

Es gibt zwar weitaus schlimmere Erkrankungen als Haarausfall – trotzdem ist es für Betroffene ein ernsthaftes Problem. Nicht nur, dass man nicht mehr in den Spiegel schauen möchte, auch das Selbstbewusstsein leidet, wenn die Haarpracht schwindet.

Frauen suchen bei dem Problem Haarausfall meist häufiger einen Arzt auf als Männer. Denn welche Frau möchte schon ” oben ohne ” durch die Gegend laufen? Bei Männern wird dünnes Haar oder auch eine Glatze einfach hingenommen -Frauen mit lichtem Haupthaar hingegen werden in der Öffentlichkeit häufig angestarrt.

Fakten, Fakten, Fakten – das Ausfallen von bis zu 100 Haaren pro Tag ist vollkommen normal. Also kein Grund zur Sorge! Worauf Frauen achten müssen: Wegen der meist längeren Haare erscheint die Haarmenge mehr – es sieht also nach viel mehr aus als es in Wirklichkeit ist! Hier ist Geduld gefragt: Zählen sie einfach die ausgefallenen Haare. Die können auf dem Kopfkissen liegen, sich im Bad oder im Waschbecken befinden oder auch an der Bürste hängen.
Aufgepasst: Im Frühling und im Herbst können mehr Haare als sonst ausfallen – und zwar ohne jegliche Erkrankungen! Viele Menschen verlieren ” ihr Fell ” zu diesen Jahreszeiten. Dies ist aber kein Grund zur Sorge, sondern vollkommen normal!
Nur wer regelmäßig mehr als 100 Haare ( und damit sind nicht 101 Haare, sondern wesentlich mehr gemeint ) verliert, der sollte den Grund für den ungewollten Haarverlust suchen!

Ungefähr 85 – 90 % unserer Haare befinden sich in der sogenannten Wachstumsphase / Anagenphase  – diese Phase dauert je nach Veranlagung zwischen 2 und 5 Jahren. Leider ist genau in dieser Wachstumsphase das Haar besonders gefährdet – hier können schon kleinste Störungen wie Krankheiten, Medikamenteneinnahme oder Diäten zu ungewollten Haarverlusten führen.

Nach der sensiblen Anagenphase kommt die Übergangsphase / Katagenphase. Diese dauert ungefähr 2 – 3 Wochen und wird von der Ruhephase / Telogenphase abgelöst. Diese letzte Phase der Haare dauert ca. 3 – 5 Monate an.

Wird das Haar also bei seinem Wachstum in der Anagenphase gestört, so verkürzt sich die Lebensdauer der Haare und es fällt eher aus.

Haarausfall kann nun verschiedene Ursachen haben – meist ist der sogenannte ” erblich bedingte Haarausfall ” die Ursache für den Verlust des Haupthaares. Andere Bezeichnungen für diese Form sind auch: androgenetischer Haarausfall, anlagebedingter Haarausfall, hormoneller Haarausfall. Der androgenetische Typ wird auch noch als Alopecia androgenetica bezeichnet.
Bei diesem erblich bedingten Haarausfall sorgen die männlichen Hormone ( Sexualhormone ) eine wichtige Rolle: Testosteron wird im Körper zu Dihydrotestosteron umgewandelt – dieses Hormon sorgt aber nun leider dafür, dass die Haarwurzel schlechter mit Nährstoffen versorgt wird. Damit wird das Haar in der Wachstumsphase massiv gestört und seine Lebensdauer wird verkürzt.
Die Folge: Immer weniger Haare werden gebildet und diese sind dann auch noch viel dünner als ein ” normales ” Haar. Ein typisches und unverkennbares Zeichen für diese Art des Haarausfalls sind die Geheimratsecken.

Eine andere Art des Haarausfalls ist der kreisrunde Haarausfall, auch als Alopecia areata bekannt. Hier liegt eine Autoimmunerkrankung / Entzündung vor. Erkennbar ist dieser Haarausfall an kreisrunden, kahlen Stellen.

Durch Diäten, Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse, diverse Infektionen oder auch zu Beginn einer Schwangerschaft sowie wenige Wochen nach einer Geburt können die Haare ausfallen. Bei dieser Form, die sich Alopecia diffusa / diffuser Haarausfall nennt, fallen die Haare nicht komplett aus, sondern man verliert einfach mehr Haare als sonst und dies auf dem gesamten Kopfbereich. Auch durch die Einnahme einer anderen Antibabypille oder durch eine Pillenpause sowie durch andere hormonelle Veränderungen kann es zu Haarausfall kommen. Die gute Nachricht ist hierbei: Sobald der ( Vitamin-)Mangel behoben ist oder sich die Hormone wieder stabilisiert haben, hört auch der Haarausfall allmählich auf und die neuen Haare wachsen wie gewohnt nach.

Diverse Ammenmärchen führen immer wieder zu Diskussionen – hier die Aufklärung:

- Wenn man die Haare zu oft wäscht, fallen sie aus : Stimmt nicht – beim Waschen fallen nur die Haare aus, die sowieso schon locker waren. Dem täglichen Haarewaschen steht also nichts im Wege – es sollte aber ein mildes Haarwaschmittel verwendet werden!
- Häufiges Tönen oder Färben der Haare führt zu Haarausfall: Stimmt auch nicht! Die Farben greifen nur die Struktur der Haare an, nicht aber die Haarwurzel!
- Wenn man die Haare oft schneiden lässt, wachsen sie viel schneller und dicker nach: Auch dieses Märchen stimmt nicht – die Haare fallen nach einem Besuch beim Frisör nur anders und es kann durch den anderen/kürzeren Schnitt dicker erscheinen als es in Wirklichkeit ist!

Der Buchtipp zum Thema Haarausfall:
Haarausfall natürlich heilen: Das Geheimnis schöner und gesunder Haare

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Läuse

Sonntag, 20. September 2009

Läuse haben mit mangelnder Hygiene nichts zu tun – eher mit einem zu engen Kontakt der Haarschöpfe, z.B. in den Kindergärten und Schulen.
Läuse verbreiten sich von Kopf zu Kopf, das geschieht ganz schnell beim Spielen und Toben.
Am häufigsten sind die Sechs-bis Elfjährigen von den ungebetenen Gästen betroffen – Kleinkinder, Jugendliche und Erwachsene eher selten.
Ein weit verbreiteter Irrtum ist der, dass Läuse springen – das tun sie aber nicht! Läuse haben spezielle Klammerbeine, mit denen sie sich perfekt an die einzelnen Haare anheften können – und das geschieht nur bei engem “Kopf-und Haarkontakt”. Sie krabbeln sozusagen von einem Haarschopf auf den anderen.
Eine gemeinsame Benutzung von von Mützen und Bürsten, Schals oder Bettwäsche ( Kopfkissenbezüge ) oder auch Handtüchern kann ebenfalls zu einer Übertragung von Läusen führen – dieser Ansteckungsweg kommt aber relativ selten vor, da sich Läuse – für längere Zeit – nur auf menschlichen Köpfen wohlfühlen und vermehren können.
In Deutschland werden durch Läuse ( noch ) keine besonderen Krankheiten übertragen – allerdings kann es zu Superinfektionen der Kopfhaut kommen, wenn während eines Lausbefalls der auftretende Juckreiz mit den Fingernägeln bekämpft wird. Der durch das Speichelsekret der Laus entstandene Juckreiz kann so stark sein, dass die Kopfhaut blutig gekratzt wird. Dann haben natürlich andere Bakterien und Erreger ein leichtes Spiel, weitere Entzündungen hervor zurufen.
Läuse und Nissen findet man vor allem an Bereichen des Kopfes, wo die Haut besonders gut durchblutet und deshalb schön warm und feucht ist: hinter den Ohren und im Nacken. Auch an den Augenbrauen sind die kleinen Biester häufig zu finden.
Besteht nun der Verdacht auf einen Lausbefall, so empfiehlt es sich, die Haare mit einem Conditioner ( Haarpflegespülung ) zu waschen und dann, Strähne für Strähne das Haar sorgfältig mit einem NISSENKAMM zu durchkämmen.
Findet man Nissen und Läuse, kann man mit verschiedenen Mitteln aus der Apotheke gut gegen die ungebetenen Gäste ankämpfen. Hier eignen sich besonders verschiedene Öle, die die Atmungsorgane der Läuse verkleben; auch Dimeticon oder Pyrethrumextrakt sowie Permethrin werden mit guter Wirkung in der Behandlung der Kopflaus eingesetzt.
Wichtig bei den Mitteln ist die korrekte und wiederholte Anwendung der Präparate!

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Warum werden Haare eigentlich grau???

Sonntag, 31. Mai 2009

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Haare eigentlich grau werden?
Dafür ist Wasserstoffperoxid verantwortlich! Das wird nämlich bei allen Stoffwechselprozessen im Körper gebildet – in der Jugend wird es noch relativ schnell abgebaut, im Alter klappt das leider nicht mehr so gut und die Haare entfärben sich.

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So kann überflüssige Körperbehaarung entfernt werden

Montag, 18. Mai 2009

Waxing:

Beim ” Waxing ” entfernt man die Haare mitsamt der Wurzel.
Das Warmwachs wird im Gegensatz zu Kaltwachs vor der Anwendung erhitzt. Bei beiden Methoden zieht man eine Wachsschicht vom Bein ab und entfernt so das Haar mitsamt der Wurzel.
Ganz wichtig: Die Haut muss vorher gut abtrocknen werden und darf vor allem nicht eingecremt werden!
Die glatte Haut hält ca. 5 Wochen – danach muss wieder gewachst werden. Das Haar muss eine Mindestlänge von ca. 4 mm lang sein.
Tipp:
Veet Warmwachs Lavendel

Nassrasur:

Bei der Nassrasur wird das Haar mit einer sehr scharfen Rasierklinge direkt an der Austrittsstelle aus der Haut abgeschnitten.
Damit die Klinge leichter über die Hautoberfläche gleiten kann, sollte man einen guten Rasierschaum oder ein Rasiergel auf die Beine auftragen.
Die glatte Haut hält bei dieser Methode leider nur ein paar Tage an.
Tipp:
Gillette for Women Venus Divine Rasierapparat mit 2 Klingen

Epilation:

Bei der Epilation wirken rotierende Scheiben wie Mini-Pinzetten und reißen die  Haare mitsamt der Wurzel aus.
Am einfachsten lässt sich das Haar nach dem Duschen epillieren, da die Haut dann wesentlich weicher ist.
Ganz wichtig: Die Haut vor dem Epillieren gut abtrocknen und bitte nicht eincremen!
Hier hält die glatte Haut ca. 3 Wochen an.
Tipp:
Lady Carrera Epilierer violett Céline

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Wissenswertes über Haare II

Samstag, 28. März 2009

” Hilfe – mir fallen die Haare aus ” – wohl jeder hat dies schon einmal beim Blick auf die Bürste gedacht. Auch wenn sich in Wirklichkeit gar nicht so viele Haare auf der Haarbürste tummeln, die Angst, ein kahles Haupt zu bekommen, ist den meisten Menschen nicht geheuer.
Betrachten wir uns das Haar etwas genauer:

In der lateinischen Sprache wird unser Haar auch als pili oder capillus bezeichnet. Es ist – wie die Fingernägel – ein Anhangsgebilde der Haut und besteht aus nichts anderem als Keratin ( Keratin ist eine Hornsubstanz ).
Aufgebaut ist es aus 3 Schichten:

  • Die äußerste Schicht wird als Cuticula oder auch als Schuppenschicht bezeichnet. Diese Schicht setzt sich aus abgestorbenen Zellen zusammen, die in mehreren Schichten übereinander liegen. Eine Störung der Cuticula zeigt sich in einer stumpfen Haaroberfläche, das Licht wird aufgrund einer gestörten Übereinanderlappung der Zellen schlechter reflektiert und das Haar erscheint matt und ohne Glanz.
  • Die Rindenschicht, auch als Faserstamm oder Faserschicht genannt, macht mit ca. 75 – 80 Prozent den größten Teil des Haares aus. Diese Schicht besteht aus sehr vielen kleinen Keratinfasern ( den sogenannten Fibrillen ), welche sich wiederum zu Bündeln zusammen schließen. Ob das Haar Schwung hat oder eher träge herunter hängt, entscheidet sich hier.
  • Die dritte Schicht der Haare besteht aus Abbauprodukten von Fetten und bestimmten Zellen. Hier befindet sich auch das Haarmark ( Medulla ).

Das eigentliche Haar entsteht an der sogenannten Haarpapille, die in der Lederhaut vorhanden ist. Auch die individuelle Haarfarbe entscheidet sich an diesem Ort, denn die Melanozyten ( Pigmentezellen der Haut ) geben bestimmte Farbpigmente an das hier entwachsende Haar ab und geben uns somit unsere natürliche Haarfarbe.

Das Haarfollikel, auch Haarbalg genannt, liegt in einer Einstülpung unserer Oberhaut. Am unteren Ende dieser Einstülpung wird die Haarwurzel gebildet. Wußten Sie übrigens, dass am Haarfollikel eines jeden Menschen sehr viele Haarbalgmilben leben ? Sie sind für das natürliche Gleichgewicht auf unserer Haut verantwortlich und sitzen auch an den Follikeln der Augenbrauen, der Achsel- und Schambehaarung. Haarbalgmilben ernähren sich neben den meist fettigen Sekreten der Haut auch von Bakterien – und – wer hätte das gedacht – auch von Schminke !!! und Creme; also von all dem, was wir täglich auf unsere Haut geben. Vermehren tun sie sich im Haarfollikel und kehren dann auf die Hautoberfläche zurück.

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Wissenswertes über Haare

Samstag, 28. März 2009

Haare sind Haare – meinen Sie ? Ist aber nicht so – Unterschiede gibt es schon! Unsere Haare werden in 3 Kategorien unterteilt:

  • das Lanugohaar oder auch Flaumhaar:
    - kommt nur bei Neugeborenen vor und ist von der Struktur her sehr fein, enthält auch keine färbenden Pigmente
  • das Wollhaar oder auch Vellushaar:
    - bezeichnet alle feinen, farblose Haare der Körperoberfläche
  • das Haupthaar oder auch Terminalhaar:
    - in diese Gruppe gehören: Kopfhaare,Wimpern, Augenbrauen, Nasen-und Ohrenhaare, der Bart sowie die Achsel-und Schamhaare; diese Haare sind viel dicker als die Haare der anderen beiden Gruppen, außerdem enthalten sie Pigmente

Fakten, Fakten, Fakten:

  • Schwarzhaarige besitzen ca. 110.000 Haare auf dem Kopf
  • Rothaarige haben nur ca. 70.000 – 80.000 Haare auf dem Kopf
  • Brünette liegen bei ca. 100.000 Haaren
  • Blonde haben die meisten Haare: ca. 150.000 ( bei Blonden ist das Haar meist sehr fein, um dies auszugleichen, wachsen einfach mehr )
  • die Lebensdauer der Haarwurzel liegt bei ca. 7 Jahren
  • Wachstum: das Haar wächst im Monat ca. 1 cm
  • die Haardicke beträgt ca. 0,12 mm beim Terminalhaar und ca. 0,05 mm beim Vellushaar
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Hilfe – ich verliere Haare !

Samstag, 28. März 2009

Von Haarausfall spricht man erst, wenn mehr als 100 Haare pro Tag ausfallen; fallen nur 60 – 100 Haare pro Tag aus, liegt dies noch voll im Normbereich – Sie müssen sich also keine Sorgen machen.
Die Ursachen für einen Haarausfall können sehr unterschiedlich sein:

  • Hormonell bedingter Haarausfall:
    Eine Hormonumstellung ist bei Frauen häufig die Ursache für den gefürchteten Haarausfall. Ob nun eine Schwangerschaft vorliegt, die Pille abgesetzt wird oder Frau sich mitten in den Wechseljahren befindet – das Hormonkarussell im Leben einer Frau fährt oft Achterbahn.
    Sehen wir uns das Thema Schwangerschaft an: In dieser Zeit ist das Haar der Frau meist sehr voll, wächst schnell und hat einen schönen Glanz. Kommt das Kind dann zur Welt, sieht das Haupt meist schon ganz anders aus: die Haare fallen vermehrt aus und verlieren ihren Glanz. Schuld daran sind die Hormone….
  • Erblich bedingter Haarausfall:
    Der erblich bedingte Haarausfall beginnt meist an der Stirn und an den sogenannten Geheimratsecken. Aber auch der Scheitel ist oft davon betroffen. Hier sind die Männer Spitzenreiter, aber auch Frauen kann der erblich bedingte Ausfall der Haare betreffen. Verantwortlich für das dünner werdende Haar ist das körpereigene, das Haarwachstum steuernde Hormon Dihydrotestosteron ( ein Steroidhormon ). Dieses Hormon nun lässt die Haarwurzel sehr empfindlich werden und sorgt dafür, dass die Wachstumsphase verkürzt und damit auch die Lebensdauer eines Haares recht kurz wird. Das Haar fällt schneller aus, wächst nicht mehr so schnell nach und erscheint deshalb dünner.
    Bei Männern beginnt es meist an den Geheimratsecken, bei den Frauen eher am Scheitel.
  • Der diffuse Haarausfall:
    Hier ist meist der ganze Kopf vom Haarausfall betroffen. Die Haarwurzel ist zwar nicht geschädigt, kann aber nicht ausreichend mit Vitaminen und Nährstoffen versorgt werden. Die Haarwurzel kann aufgrund des Mangels nicht mehr richtig arbeiten und die Lebenszeit des Haares wird enorm verkürzt.
    Ursachen für einen diffusen Haarausfall können Stress, Diäten, extrem einseitige Ernährung oder Stoffwechselstörungen sein.
  • Der kreisrunde Haarausfall:
    Wird auch als Alopecia Areata bezeichnet und zeigt sich durch scharf abgegrenzte Kahlstellen unterschiedlicher Größe. Meist steckt eine entzündliche Reaktion des Körpers dahinter, allerdings kann der kreisrunde Haarausfall auch vererbt werden. Hier muss die eigentliche Ursache der Entzündung gefunden werden, deshalb sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen!

Andere Ursachen des Haarausfalls kann aber auch ein Mangel an Eisen oder Vitaminen ( vor allem B-Vitamine ) sein. Durch Diäten werden dem Körper oft einfach zu wenig Vitamine, Mineralien und Spurenelemente zugeführt – der Haarausfall ist eine natürliche Folge. Nicht nur der Körper wird dünner – auch das Haar. Auch häufiges Waschen und Fönen sowie Färben oder Tönen kann dem Haar schaden. Beim Haarewaschen sollten Sie zu einem milden Shampoo wie z.B. Alpecin C1 Coffein Shampoo oder SEBAMED Every Day Shampoo greifen; den Fön bitte immer auf die unterste Hitze einstellen !
Auch strenge Zöpfe und harte Haarbänder können sich negativ auf die Haarpracht auswirken.

Regelmäßige Haarkuren geben trockenem Haar die dringend benötigte Feuchtigkeit zurück, Empfehlungen hierfür :
L’ORÉAL ELVITAL – Cremekur Anti-Haarbruch oder RAUSCH Zinnkraut Intensiv Care .

Aber auch mit folgenden Produkten können Sie Ihren Haaren etwas Gutes tun und einen schönen Glanz hervor zaubern :)
Gönnen Sie sich – gerade nach dem langen Winter – ein paar Stunden für Ihre Schönheit !

Orthomol Immun Granulat 30 St.
PRIORIN Neu Kapseln
Plantur 39 – Coffein 60 Haar Aktiv Kapseln Haarausfall
Vichy Dercos Aminexil Energy
Und noch ein Tipp: Wenn die Kopfhaut sehr trocken ist und stark juckt, gönnen Sie ihr einfach ein Olivenölbad. Das Öl ins trockene Haar einmassieren und über Nacht einwirken lassen ( evtl. eine Schwimmkappe aufziehen, damit die Bettwäsche nicht leiden muss ) und am nächsten Morgen wie gewohnt waschen.

Verbessern sich Ihre Beschwerden nicht oder wird der Haarausfall noch stärker, dann suchen Sie bitte einen Arzt auf!

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Was hilft gegen androgenetische Alopezie ?

Samstag, 28. März 2009

Bei der androgenetischen Alopezie bildet sich die Haarwurzel aufgrund einer erhöhten Sensibilität auf das männliche Hormon Dihydrotestosteron ( DHT ) zurück. Die Folgen sind schon bald in Form von dünner werdendem Haar zu sehen: Da die Haarfollikel immer mehr verkümmern, treten die Haare viel früher in die Telogenphase ( Ruhephase ) über und das Haar fällt schneller aus, als es nachwachsen kann.
Von der androgenetischen Alopezie sind ca. 25 – 35 Prozent der Frauen betroffen. Oft tritt diese Form des Haarausfalls mit Beginn der Wechseljahre auf, kann aber auch schon viel früher einsetzen.
Da der androgenetische Haarausfall erblich bedingt ist, kann man meist nur versuchen, die Haarfollikel zu stärken.
Hierbei kann PRIORIN helfen. Das Mittel besteht aus:

  • L-Cystin: wichtig für die Elastizität des Haares, sorgt für eine stabile Haarstruktur und ist außerdem ein wichtiger Bestandteil des Keratins, welches das Haarprotein ist.
  • Pantothensäure ( Vit.B5 ): sorgt für schnelle Regenerationsprozesse, wichtig für eine schnelle Zellteilung (–>schnelleres Wachstum )
  • Hirseextrakt: besitzt fett -und wasserlösliche Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralien und hat außerdem einen hohen Gehalt an Siliziumverbindungen

Wenn sich Ihre Beschwerden nicht bessern, suchen Sie bitte einen Arzt auf!

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Die Wachstumszyklen des Haares

Samstag, 28. März 2009

Unser Kopfhaar befindet sich stets in unterschiedlichen Wachstumszyklen:

  • Die Anagenphase ( Wachstumsphase ) dauert ca. 2 – 9 Jahre an, danach geht das Haar in die
  • Katagenphase ( Übergangsphase ) über. Hier geschehen die Umbauprozesse im Haarfollikel. Dauer: 1 – max. 3 Wochen
  • Anschließend tritt das Haar in die Telogenphase ( Ruhephase ) über, dies ist die Phase, wo das Haar ausfallen kann ( 2 – 4 Monate ) .

In der Wachstumsphase befinden sich beim gesunden Menschen ca. 85 Prozent der Haare, in der Übergangsphase sollten sich weniger als 3 Prozent und in der Ruhephase weniger als 15 Prozent befinden.

Die unterschiedlichen Wachstumszyklen laufen beim Menschen in zeitlich versetzten Abständen ab. Wären alle Haare zur gleichen Zeit in der gleichen Phase, würden wir den Gesetzen der ” Mauser ” unterliegen, d.h. alle Haare würden gleichzeitig wachsen und aber auch gleichzeitig ausfallen.

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